Stelle. Er half der Werftbelegschaft, die modernen Maschinen auf Dächer und auf versteckte Plätze zu hieven, um sie so vor den Blicken der Tommies zu verbergen. Als diese dann anrückten, wunderten sie sich, wie Blohm & Voß so moderne Schiffe, wie zum Bespiel das Schlachtschiff `Bismarck` hatte bauen können. Die geretteten Maschinen wurden für den wenig später beginnenden Aufbau dringen benötigt. Ähnliches Vorgehen wie beim Elbtunnel, war auch beim Trockendock`Elbe 17`von Blohm &Voß angesagt, in dem z.B. die `Bismarck`gebaut wurde. Nach den inszenierten Zerstörungsaktionen, wurde einfach das Docktor ausgehängt und auf einen anderen Platz verholt. Erwähnt sei noch, dass Augusta Flint, die Ehefrau von Adolph Flint, die Tochter des Blohm & Voß – Direktors Dr.-Ing. e.h. Frahm war, und dass zwischen den Familien Flint und Voß verwandtschaftliche Beziehungen bestehen.

Ein Hanseat hat auch seinen Stolz…….

....als Adolph Flint nach Kriegsende 1945 von den Engländern in das `Hotel Vier Jahreszeiten` zitiert wurde, um die Räumung der Elbe und den Hafenbecken von den vielen Wracks zu besprechen, erschien er nicht. Adolph Flint war verbittert, noch am 14. April 1945 tötete ein sinnloser Bombenteppich auf das ohnehin zerstörte Hamburg seinen Sohn William mit Familie, der sein Nachfolger werden sollte. Adolph Flint wohnte auf der Elbinsel Steinwerder, zu der alle Brücken zerstört waren, den Elbtunnel hatte er selbst unbrauchbar machen müssen. Schiffe durften nicht fahren – also blieb Adolph Flint auf Steinwerder. Allerdings nur, bis er von der Militärpolizei abgeholt und in Handschellen zum `Hotel Vier Jahreszeiten` gebracht wurde. Am Baumwall saßen Hamburger Hafenschiffer – auch sie durften nicht fahren – als Besatzungssoldaten Düker Flint an Ihnen vorbeiführte. Sie kannten ihn und das Leid, das der Familie Flint widerfahren war. `Nu hebbt se Düker Flint ok noch verhavt, wat dat wol noch ward hier in Hamborg!`(`Nun haben sie Taucher Flint auch noch verhaftet, was das wohl noch wird hier in Hamburg!`), entfuhr es einem von ihnen. Sie alle waren stolz auf `ìhren` Taucher Flint, der auch in dieser Lage seine hanseatische Haltung behielt. Im `Hotel Vier Jahreszeiten` wurde der Rebell in Handschellen dem britischen Kommandanten vorgeführt – er und sein Stab saßen an einer Tafel.Im Raum herrschte absolute Ruhe, alle Augen ruhten auf ihm. Plötzlich sagte eine Stimme in die Stille hinein: `Atje Flint, Du hast Dich auch nicht verändert!`. Adolph Flint sah sich um, er glaubt seinen Ohren und Augen nicht trauen zu können, denn da saß in der

William Flint (links) mit einem Taucher

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