Arbeit überreden.-
Den späteren Afrika-Urlaub eben dieses Junggesellen und Mitarbeiters von Flint fanden Journalisten übrigens so interessant, dass er mit Artikel und großem Foto, auf dem er von farbigen Schönheiten umringt war und mit einer Damen auf dem Schoss, einem großen Leserpublikum näher gebrachten wurde. Besonders auf der Flint-Werft fand der Artikel unter den Arbeitern und Angestellten reißenden Absatz.
Auch in dem Buch mit den Zeichnungen von Hamburger Originalen der Autorin
Hilde Hudeman, war neben anderen Flint-Zeichnungen auch unter seinem Abbild die Bildbeschriftung: `Auch Balle aus Barmbek arbeitet bei Flint`, zu sehen.

Albert und seine Einstellung zur Arbeit….

…..ist bemerkenswert. Als Taucher und Schiffer Albert Neumann von einem Fernsehreporter gefragt wurde, was er denn fühlt und denkt, wenn z.B. Leichen geborgen oder andere schwierige Arbeiten unter Wasser ausgeführt werden müssen, antwortete er: `Mein Job bringt mir richtig Spaß, aber es gibt Arbeiten, die sind sehr unschön. Dafür sind wir aber da, um sie auszuführen, denn einer muss es doch machen.Aufgeben, oder die Arbeit hinschmeißen, das gibt es bei uns nicht!`Die Antwort kam sofort, ohne zu zögern und tief aus dem Herzen. Albert kommt immer zur Arbeit, wenn er gebraucht wird und er wird immer wieder gebraucht. Die Flints hatten gelegentlich schon ein schlechtes Gewissen, Albert auch dann arbeiten zu lassen, wenn es ihm gesundheitlich nicht gut ging, aber – wie gesagt – Albert kommt immer.

Die `Flint-Flotte` an der Baustelle Steigenberger Hotel
Gute Mitarbeiter werden gehegt und gepflegt……

…..dennoch kam es auch bei Flint mal vor, dass ein guter Mitarbeiter keine Lust zur Arbeit hatte. So gab es einen fachlich guten Schiffbauer- bekannt als Balle aus Barmbek -, der einmal nicht zur Arbeit erschien. Jan Flint rief Balles Großmutter an, bei der er wohnte, um ihn an die Arbeit zu `erninnern`. Großmutter war der festen Meinung, dass ihr Enkel auf der Werft weilte. Um Oma nun nicht weiter zu beunruhigen beendete Jan Flint mit knappen `Dann habe ihn wohl nur nicht gesehen` das Gespräch. Dennoch brauchte Jan Flint ihn jetzt und hier, er war Spezialist für bestimmte Arbeiten. Er ahnte auch den Verweilort seines Spezialisten. Jan Flint setzte sich ins Auto, fuhr ins Schwimmbad im Stadtpark und fand seinen Mitarbeiter auf Anhieb. Der ließ sich auch gleich zur

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