Die Werft und der Bergungsbetrieb „M.A. Flint“ waren inzwischen gewachsen und hatten sich einen festen Kundenstamm erarbeitet. Die Söhne von Martin Adolph Flint, William (I) (geboren am 1.4.1855) und Harry (geboren 23.7.1860), hatten inzwischen ihre Ausbildung abgeschlossen, bei der Marine ihre Taucherprüfung abgelegt und wertvolle Erfahrung für den Taucherbetrieb gesammelt. Harry Flint starb bereits am 23.Februar 1898 im Alter von 38 Jahren.

Der Zollanschluß brachte den von Hamburg erhofften wirtschaftlichen Aufschwung, von dem Reedereien, Handel, Umschlag und die maritimen Dienstleistungsbetriebe gleichermaßen profitierten.
Betriebserweiterung – nun im Zollausland

Damals schätzten die Hamburger das ihrer Stadt gegenüberliegende Steinwerder als Ausflugsziel. Es war ein urbanes Mischgebiet von Landwirtschaft, Gastwirtschaften, Kaffeegärten, Schiffbau- und Industriebetrieben. Die Steinwerder Feuerwehr, wegen der im Dienst getragenen weißen Kittel „die Weißkittel“ genannt, erlangte lokale Berühmtheit; Martin Adolph Flint war viele Jahre Hauptmann der Feuerwehr. Der lange geforderte und 1888 verwirklichte Zollanschluß Hamburgs führte zur Errichtung des Freihafens. Hamburg konnte sich nun zum Welthafen entwickeln. Im Freihafen entstanden neue Hafenbecken, Kaimauern und Umschlagsplätze. Für die Bewohner Steinwerders ergaben sich erhebliche Veränderungen, da es nun zum „Zollausland“ gehörte.

Die Steinwerder Feuerwehr, volkstümlich `Weißkittel` genannt

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